22. Das Finish

Der Reiter muss rittlings im Sattel sitzen, aber nicht unbedingt mit den Füßen in den Steigbügeln, wenn er die Wechsel- bzw. Ziellinie überquert. Alle Spiele werden in der Reihenfolge gewertet, in der die letzten Ponys die Ziellinie erreichen, mit Ausnahme des "Dreibeinrennens", bei dem das Überqueren der Ziellinie durch den letzten Reiter maßgebend ist. Der Reiter muss die Start-/Ziellinie oder die Wechsellinie zwischen den Eckfahnen überqueren. Wenn der Reiter mit einem Gerät die Start-Ziellinie überquert, muss er dieses Gerät in der Hand haltend die Ziellinie überqueren. Reiter, die ihren Part hinter der Wechsellinie beendet haben, müssen so lange auf jener Arenaseite ausharren, bis der Schiedsrichter das Spiel beendet. Wenn eine Mannschaft/ein Reiter noch im Spiel ist, während alle anderen Mannschaften/Reiter das Spiel bereits beendet haben, kann der Schiedsrichter das Spiel abpfeifen. Die Mannschaft/der Reiter, deren/dessen Spiel noch nicht beendet war, erhält die niedrigste Punktzahl für dieses Spiel. Im Ausnahmefall darf der Schiedsrichter bei langer Spieldauer oder aus sonstigen schwer wiegenden Gründen ein Spiel auch abpfeifen, wenn noch mehr als ein Team im Spiel ist. In diesem Fall erhalten die abgepfiffenen Teams geteilte Punkte für die letzten Plätze.

Bemerkung: Die Regel schreibt nicht ausdrücklich vor, dass die Zügel beim Überqueren der Ziellinie in den Händen gehalten werden müssen. Führt das Wegwerfen der Zügel jedoch zu einer Gefährdung Dritter, kann dies ebenso wie übertriebener Jubel (unsportliches Benehmen) mit einer Disqualifikation geahndet werden.