2. Das Sattel- und Zaumzeug

Vorgeschrieben ist ein Sattel ohne Horn aus Leder oder Kunststoff mit Sattelbaum, Bügelriemen mit Sturzfedern und Bügeln (vgl. § 70A I LPO). Die Ponys sind auf Trense mit Reithalfter zu zäumen. Das Reithalfter soll leicht anliegen und darf weder die Atmung beeinträchtigen, noch die Maultätigkeit (Kauen) des Pferdes unterbinden. Bei geführten Spielen müssen die Zügel stets auf dem Hals des Pferdes liegen. Die zugelassenen Gebisse ergeben sich aus § 70B I LPO nebst zugehörigen Anlagen. Gebisslose Zäumungen oder sog. Halsringreiten sind nicht zugelassen. Gleitendes Ringmartingal und Halsriemen zum Aufspringen oder runter lehnen (aus Leder oder Nylon) sind erlaubt. Stoßzügel, Ausbinder und ähnliche Hilfszügel dagegen verboten. Scheuklappen dürfen nicht verwendet werden. Sattel- und Zaumzeug müssen dem Pony
angepasst, in einwandfreiem Zustand und zu jeder Zeit korrekt verschnallt sein.

Es steht dem Schiedsrichter frei, das Sattel- und Zaumzeug jederzeit zu inspizieren. Seine Entscheidung bezüglich der Zulässigkeit der Ausrüstung ist endgültig.

Bemerkung: So genannte Sicherheitssteigbügel sind kein Ersatz für Sturzfedern.

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