15. Slalomstangen

Wenn die Regeln das Reiten durch Slalomstangen vorschreiben, haben die folgenden Fehler, falls nicht berichtigt, eine Eliminierung zur Folge:
(a) Passieren der Slalomstange auf der falschen Seite;
(b) Umreißen und nichtwiederaufstellen einer Stange; (Merke: Eine Stange gilt als umgerissen, wenn ihr oberes Ende den Boden oder das Gras berührt oder die Spitze vollständig aus dem Boden gerissen wurde).
(c) Wenn der Reiter eine Stange umgerissen hat, muss er nach dem Wiederaufstellen noch einmal an dieser Stange, egal an welcher Seite, vorbeireiten. (Merke: Der Reiter darf eine Stange mit der Hand berühren, um sie vor dem Umfallen zu bewahren).

Bemerkung: Die Schiedsrichter haben sich darauf geeinigt, es bei allen Fehlerkorrekturen beim Slalom ausreichen zu lassen, wenn der Reiter hinter die falsch passierte Stange zurückkehrt und von dort den Slalom fortsetzt. Hierfür spricht die Einheitlichkeit der Fehlerkorrektur und der Umstand, dass kaum ein Linienrichter zuverlässig für jede Mannschaft wird nachhalten können, ob der jeweilige Reiter die erste Stange links oder rechts passiert hat.