10. Schlechtes oder unsportliches Benehmen

Dies, sowie Einschüchterung oder Bedrohung von Offiziellen, wird, ob von Reitern oder ihren An­gehöri­gen/Anhängern sowohl auf dem Spielfeld als auch am Austragungsort generell zur Schau getragen, mit der Disquali­fikation der Mann­schaft bzw. des Reiters geahn­det. Verbale Entgleisungen eines Reiters während eines Spiels hat die Eliminierung der Mannschaft zur Folge. Auch das Wegwerfen im Zorn von Geräten wird wie oben als Unsportlichkeit betrachtet. In der Arena ist Rauchen und der Genuss alkoholischer Getränke strikt untersagt.
Grob unsportliches Verhalten kann der Hauptschiedsrichter mit einem Ausschluss des betreffenden Reiters/Trainers/Teams vom laufenden Wettbewerb ahnden. Darüber hinaus kann auf Antrag des verantwortlichen Hauptschiedsrichters eine besonders schwer wiegende grobe Unsportlichkeit durch mehrheitliche Entscheidung der Mitglieder des Vorstandes und des Schiedsrichterausschusses nach Anhörung des betroffenen Reiters/Trainers/Teams mit weiteren Sanktionen (Abzug von Punkten in der Rangliste; Sperre des Reiters/Trainers/Teams für ein oder mehrere nachfolgende Ranglistenturniere; Ausschluss von der Championatsteilnahme) geahndet werden.

Bemerkung: Auch wenn ein Spiel mit hohem Tempo geritten wird, rechtfertigt dies kein unreiterliches Verhalten wie z.B. übertriebenes Reißen im Maul o. ä. Wie sich aus dem Wort „Disqualifikation“ ergibt, können die in Satz 1 des Regeltextes geschilderten Verhaltensweisen auch noch nach Ende des Finals und nach Siegerehrung durch den Schiedsrichter geahndet werden und zwar mit Verlust der Platzierung und damit zugleich mit Verlust der ansonsten durch das Turnier errungenen Ranglistenpunkte.